Archiv nach Monaten: Juli 2019

Warum Antifeminismus?

Die Frage „Warum Antifeminismus?“ wird in zwei Vorträgen von Michail Savvakis erschöpfend beantwortet:

Kürzer auf den Punkt gebracht:

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

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Gehört WikiMANNia zur Männerrechtsbewegung?

Wie Bernhard Lassahn zutreffend bemerkt, bilden Männer gerade keine Einheit, auch die von Unterhalts­zahlungen Gebeutelten und die von Beschneidung Betroffenen nicht. Sie bilden erst recht keine Bewegung. Dazu fehlt ihnen sowohl eine verbindende Geschichte (Einheit in der Vergangenheit) als auch eine programmatische Ziele (Einheit in die Zukunft). Mit Männerrechts­bewegung wird deshalb etwas unzutreffend ein inhomogenes Sammelsurium von Einzel­kämpfern, Weblogs, Internet-Foren, kleinen und kleinsten Gruppen und Interessen­vertretungen mit unterschiedlicher Geschichte und eigenen (eigen­brötlerischen?) Programmen, die von Gewichtung und Zielsetzung meist wenig kompatibel sind.

Mit dieser Auskunft erledigt sich die Frage, ob WikiMANNia Teil einer Männerrechts­bewegung sei. Allerdings hat sich WikiMANNia die Aufgabe gestellt, dieses inhomogene Sammelsurium von Einzel­kämpfern, Weblogs, Internet-Foren, kleinen und kleinsten Gruppen und Interessen­vertretungen mit unterschiedlicher Geschichte und eigenen Programmen, Gewichtungen und Zielsetzungen zu sichten, zu dokumentieren und dazu ein Nachschlage­werk zu erstellen.

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