Archiv nach Kategorien: Allgemein

Gedanken zum „Vatertag“: Willkommenskultur und die Doppelmoral

Gestern war „Vatertag“ und es berührt meine Seele, denn ich bin kein Vater, obwohl ich sehr gerne Vater sein würde.

Mein ungeborenes Kind wurde nicht in Deutschland willkommen geheißen. Es wurde, bevor es das Licht der Welt erblicken konnte, ermordet. Man nennt es „Abtreibung“.
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Verschwörungstheorien

Der Focus schreibt:

Das System hinter rechten Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie. […] Vor allem rechte Aktivisten versuchen, Hass gegen Politiker und das demokratische System zu schüren, warnt eine aktuelle Studie.[1]

Die Idee, dass es hinter Verschwörungs­theorien ein „System“ gäbe, ist doch selbst eine Verschwörungs­theorie!

Es ist erschreckend, was sich da für „Journalismus“ hält. Man sollte die Berufs­bezeichnung „Journalist“ meiden und besser von „Propagandist“ sprechen.

  1. Pandemischer Populismus: Das System hinter rechten Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie, Focus am 1. Mai 2020

Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht

Die Masse sagt nichts zu, weil sie von diesen Dingen nichts ahnt.[1]

Weil die Masse nichts ahnen will.

Und versuchst Du, etwas zu erklären, kommt meist die Antwort: „Verschwörungstheorie“.

Wenn du versuchst, Menschen von den gewohnten Pfaden abzubringen, stößt du auf heftigen Widerstand. Schon in meiner Jugend habe ich nicht verstanden, warum ein Großteil der Erwachsenen sich das Leben so schwer macht. Ich war ratlos, weil niemand den kleinsten Vorschlag für eine Erleichterung des Lebens annahm. So zog ich mich von der Masse zurück und machte mir ein leichtes Leben.

Erst viel später bin ich dahintergekommen, warum – aus meiner Sicht – die Leute sich das Leben unnötig schwer machen. Für die meisten Menschen ist Denken Schwerstarbeit. Sie nehmen die größte körperliche Last auf sich, um ja nicht denken zu müssen. Sie laufen lieber auf völlig kaputten Pfaden, statt mal nach Abkürzungen oder leichteren Wegen zu suchen. Schlimmer noch, sie verweigern jede Hilfe nach Erleichterung.

Man macht sich besser selbst ein leichtes Leben, wenn man denken kann. Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht![2]

  1. D-Marker: Die Masse sagt nichts zu, Das-Gelbe-Forum am 1. Mai 2020, 18:45 Uhr
  2. Rainer: Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht, Das-Gelbe-Forum am 1. Mai 2020, 23:03 Uhr

VG Wort-Zählmarkenverwaltung mit Widgets

Wer Mitglied bei der Verwertungs­gesellschaft Wort ist und ein Wiki betreibt, der steht vor mehreren Problemen, wenn er am METIS-Programm teilnehmen, also seine Online-Texte zur Monetarisierung anmelden möchte.

METIS steht für „Meldesystem für Texte auf Internet­seiten“. VG Wort verlangt neben einer Mindestlänge der Texte eine Mindest­anzahl von Artikel­betrachtungen („Hits“), die mit dem Einbau von „Zählpixel“ auf der Artikel­seite nach­gewiesen werden muss. Für den Einbau dieser Zählpixel können bei VG Wort „Zählmarken“ bestellt werden, die jeweils aus einem Satz öffentlicher und privater Schlüssel („key“) und einer URL zu einem Zählpixel auf einem Server der VG Wort besteht.

Ein HTML-Code-Schnipsel, wie diese Zählmarke in eine HTML-Seite einzubauen wäre, liegt bei. Bei Webseiten aus den 1980er Jahren, die aus selbst­gestrickten HTML-Seiten bestanden, ist es eine einfache Sache, diesen HTML-Code via Copy&Paste in den HTML-Code der Seite einzufügen. Doch wie sind diese Zählmarken in modernen Content-Management-Systemen einzubinden, die auf sehr komplexe Weise die schließlich an den Leser ausgelieferten Seiten aus Datenbank-Abfragen, Templates und Skins zusammen­bauen?

Eine Möglichkeit, den HTML-Code-Schnipsel für die Zählmarke in ein auf MediaWiki basierendes Wiki einzubauen, sind Widgets. Die Erweiterung Widgets gibt es für die MediaWiki-Versionen 1.23, 1.31 und 1.33.

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Schwarzbuch Wikipedia

Alt

Schwarzbuch Wikipedia
Mobbing, Diffamierung und Falsch­information in der Online-Enzyklo­pädie, und was jetzt da­gegen getan werden muss.

Im Oktober 2017 wandte sich Dr. Andreas Mäckler an die WikiMANNia-Redaktion und bat um ein Interview. Für gewöhnlich gewährt WikiMANNia keine Interviews, aber sein Projekt, eine Anthologie „Schwarzbuch Wikipedia“ heraus­zu­bringen, war interessant genug, eine Ausnahme zu machen.

Im Februar 2020 ist das Buch endlich im Zeit­geist-Verlag erschienen. In Zeiten des Internets ist es nicht einfach, einen Verlag zu finden, schon allein, weil es immer schwieriger wird, mit Büchern noch Geld zu verdienen. Wir leben allerdings auch in einer Zeit der linken Deutungs­hoheit und des Gutmenschen­tums, was es einfacher macht, ein kritisches Buch zur „Alternative für Deutschland“ heraus­zu­bringen als ein kritisches Buch zur Wikipedia.

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Die Indizierung WikiMANNias als getarnter Akt der Zensur

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

In einem Akt staatlicher Zensur unter dem Deckmantel des „Jugendschutzes“ wurde „de.wikimannia.org“ am 9. Januar 2020 von der Bundes­prüfstelle für jugend­gefährdende Medien als „jugend­­gefährdend“ indiziert.

Der Jugendschutz ist nur eine schwache Tarnung für diese staatlichen Zensur. In dem Antrag auf Indizierung ist auch kaum von jugend­­gefährdenden Inhalten die Rede, dafür wird umso mehr moralische Entrüstung zum Ausdruck gebracht. Der gesellschafts­kritische Inhalt von WikiMANNia wird zur Diskrimination umgedeutet:

  1. Feminismuskritik wird zur Diskrimination von Frauen umgedeuted. (ca. 20%)
  2. Kritik an der Homo-Lobby wird zur Diskrimination von Schwulen umgedeuted. (ca. 40%)
  3. Kritik an der Schlepper- und Migrations­­industrie wird zur Herabsetzung von Flüchtlingen umgedeuted (ca. 40%)

Nach den Vorgaben der „Bundes­prüfstelle für jugend­gefährdende Medien“ müssten Jugendliche zu unkritischen Ja-Sagern erzogen werden. Vor kritischen Meinungen seien sie zu schützen. Das ist allerdings kein Jugendschutz, sondern ernsthaft jugend­gefährdend. Jugendliche sollten im Gegenteil zu kritischen Staatsbürgern erzogen werden, damit sie nicht dem nächsten Rattenfänger auf den Leim gehen. Um de.wikimannia.org zensieren zu können, wird berechtigte Kritik von der „Bundes­prüfstelle für jugend­gefährdende Medien“ zum moralischen Begriff der Diskriminierung umgedeuted.

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Die Indizierung WikiMANNias – Die inhaltliche Widerlegung des Indizierungsantrags

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

 

Der Indizierungsantrag zitiert ausgiebig aus WikiMANNia, wobei es schwerpunktmäßig um Kritik am Feminismus, Kritik an der Homo-Lobby und Kritik an der Flüchtlingsindustrie geht. Das Ganze ist ein An­einander­reihung moralischer Entrüstungen ohne Substanz und dient allein der Zensur. Objektive Maßstäbe und Hinweise auf „jugend­gefährdende“ Inhalte sind hingegen nicht vorhanden.

1. Das universale Feindbild

„Der Inhalt des Angebots diskriminiert Frauen, Homosexuelle und Asylsuchende.“

Die Art und Weise des Zitieren sowie die Begründung des Indizierungs­antrags machen deutlich, dass es nicht um Jugendschutz geht. Vielmehr wird das universelle Feindbild von den weißen, hetero­sexuellen Männern bedient. In dieser Sichtweise ist Weißsein gleichbedeutend mit Rassist zu sein (“diskriminiert Asylsuchende”), normal­geschlechtlich zu sein gilt als Homosexuelle diskriminierend und Mannsein – eigentlich Kritik am Feminismus – wird als patriarchaler Frauenhass umgedeutet.
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Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien – Entscheidung Nr. 6300 vom 09.01.2020

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Pr. 0955/2019


Entscheidung Nr. 6300 vom 09.01.2020

Antragstellerin:
[nicht genannt][1]
Verfahrensbeteiligte:
Koc Ofis Hizmetleri Holding[2]
(nicht zustellbar)

Die Bundesprüfstelle für jugend­gefährdende Medien hat in ihrer

744. Sitzung vom 9. Januar 2020

an der teilgenommen haben:

von der Bundesprüfstelle:
Vorsitzende [nicht genannt]

als Beisitzer/-innen der Gruppe:
Kunst [nicht genannt]
Literatur [nicht genannt]
Buchhandel und Verlegerschaft [nicht genannt]
Anbieter von Bildträgern und von Telemedien [nicht genannt]
Träger der freien Jugendhilfe [nicht genannt]
Träger der öffentlichen Jugendhilfe Lehrerschaft [nicht genannt]
Kirchen, jüdische Kultusgemeinden [nicht genannt]
und andere Religionsgemeinschaften [nicht genannt]

Länderbeisitzer/-innen:
Baden-Württemberg [nicht genannt]
Berlin [nicht genannt]
Brandenburg [nicht genannt]

Protokollführer: [nicht genannt]

Für die Antragstellerin: [nicht genannt]
Für die Verfahrensbeteiligten: [nicht genannt]
beschlossen:

Rochusstraße 10. 53123 Bonn. Telefon: 0228/99962103-10
Postfach 14 01 65. 53056 Bonn. Telefax: 0228/379014

– 2 –

Das Internetangebot

http://de.wikimannia.org

wird in Teil C der Liste der jugend­gefährdenden Medien eingetragen.

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MediaWiki-Erweiterung CountingMarker (VG Wort)

1. Einstieg / Übersicht

1. Einstieg / Übersicht

Wer Mitglied bei der Verwertungs­gesellschaft Wort ist und ein Wiki betreibt, der steht vor mehreren Problemen, wenn er am METIS-Programm teilnehmen, also seine Online-Texte zur Monetarisierung anmelden möchte.

2. Einstellungen

2. Einstellungen

METIS steht für „Meldesystem für Texte auf Internet­seiten“. VG Wort verlangt neben einer Mindestlänge der Texte eine Mindest­anzahl von Artikel­betrachtungen („Hits“), die mit dem Einbau von „Zählpixel“ auf der Artikel­seite nach­gewiesen werden muss. Für den Einbau dieser Zählpixel können bei VG Wort „Zählmarken“ bestellt werden, die jeweils aus einem Satz öffentlicher und privater Schlüssel („key“) und einer URL zu einem Zählpixel auf einem Server der VG Wort besteht.

→ MediaWiki: Erweiterung:CountingMarker

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Angebliche Wikipedia-Gegnerschaft und Gedanken zur Neutralität

Anfang Dezember 2019 Januar 2020 Februar 2020 erscheint die Anthologie „Schwarzbuch Wikipedia“. Seit Oktober 2017 suchte Dr. Andreas Mäckler für sein Projekt Autoren und Beiträge. Auch an die WikiMANNia-Redaktion richtete er eine Anfrage, ob sie einen Beitrag beisteuern würde. Tatsächlich verfasste „Werner“ einen Artikel und hielt seitdem Kontakt zu dem Herausgeber wegen Lektorat, Korrekturen und so weiter.

Kaum war öffentlich, welche Autoren in der Anthologie mitwirken würden, entstanden alsbald in der Prangerseite „Psiram“ Einträge gegen alle Beteiligten. Darin wird mit allerlei Falsch­informationen, Diffamierungen, Verleumdungen und Unter­stellungen gearbeitet. Die Heftigkeit des Angriffs ist einigermaßen verwunderlich, weil ja ein „Schwarzbuch Wikipedia“ und nicht etwa ein „Schwarzbuch Psiram“ erscheinen soll.

Jedenfalls ist am 28. September 2019 in Psiram ein Artikel erschienen, in dem ein „Bezug zur Reichs­bürger­szene“ und eine „Wikipedia­gegnerschaft“ behauptet wird. Der geneigte Leser kann selbst nachlesen, was tatsächlich in WikiMANNia zu „Reichsbürger“ und „Reichsideologie“ geschrieben steht. Weiterlesen »