Beantwortete Fragen

Hier werden beantwortete Fragen veröffentlicht.


Zuschrift vom 11. November 2022

Die WikiMANNia-Redaktion erhielt folgende Meinungsäußerung:

Sehr geehrten Herren,

Heute möchte ich sie[1] ein wenig über Feminismus aufklären.[2] Feminismus setzt sich für die gleichen Rechte von Frauen und Männern[3] insbesondere in Bereichen, wo Frauen oft diskriminiert werden. Was der Feminismus nicht macht, ist: Männer diskriminieren oder Männer hassen.[4]

Zunächst möchte ich sagen, dass es tatsächlich Bereiche gibt, wo Männer oft benachteiligt werden, z.B. bei Sorgerechtsstreit vor Gericht, oder wenn mal auch sie von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Trotzdem sollten wir dafür nicht den Feminismus verantwortlich machen, sondern unsere veralteten Rollenbilder[5] die suggerieren, dass Frauen besser in Kinderpflege als Männer seien und dass Männer angeblich nicht von häuslicher Gewalt betroffen sein könnten, weil sie angeblich „stark“ wären. Diese Rollenbilder sind allerdings falsch[5] und entsprechen nicht der Realität.

Ich habe auch etwas zur Gleichgeschlechtlichen Ehe zu sagen. Es macht keinen Unterschied, ob ein Mann mit einer Frau zusammen ist oder ein Mann mit einem Mann oder eine Frau mit einer Frau.[6] Letztendlich gibt es kaum Unterschiede zwischen der Gleichgeschlechtlichen und der Unterschiedlich­geschlechtlichen Ehe, vom Geschlecht und den Fortpflanzungs­möglichkeiten abgesehen.[7] Was ich auch in einem Cartoon auf dieser Website gesehen habe, ist, dass gleichgeschlechtliche Ehe[8] mit Ehe mit Tieren verglichen wird. Dieser Vergleich ist einfach nur pietätslos und herabniedrigen auch, wenn man nicht homosexuell ist. Menschen mit Tieren zu vergleichen ist niveaulos.[9]

Ansonsten wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag! Auf Wiedersehen!

Viele Grüße Kai Hase

Man fragt sich, was man darauf antworten soll. Zum Glück gibt es solche Zuschriften selten.

Die Möglichkeit, der WikiMANNia seine Meinung zu sagen, ist hier im Blog gegeben. Man kann aber sich auch die E-Mail-Adresse aus dem Impressum herausschreiben und eine E-Mail schreiben. Kai Hase hat jedoch seine Meinung ins Wiki reingerotzt, so wie ein Hund, der den Ort für seine Bedürfnis­erledigung nicht findet und einfach auf den Straße kackt.

[1] Es ist nur ein Detail, dass „Sie“ hier großgeschrieben werden muss. Aber an solchen Details erkennt man, mit wem man es zu tun hat. Immerhin schreibt Kai Hase nicht von „Autor:innen“, dafür gibt es einen halben Trostpunkt.

[2] Kai Hase will uns also „aufklären“. Wir, die wir uns seit Jahren mit dem Thema intensiv beschäftigen, sollen seine Penäler sein, während er den Pauker gibt.

[3] Es stellt sich immer die Frage, ob solche Aussagen einfach nur Dummheit zum Ausdruck bringen oder boshafte Lügen. Unser Lebenserfahrung hat uns gezeigt, dass die Dummheit wesentlich häufiger auftritt als die Boshaftigkeit. Natürlich setzt sich der Feminismus nicht für die gleichen Rechte von Frauen und Männern ein, was sich beispielsweise beim Thema Abtreibung zeigt. „Kinder oder keine, bestimmen wir alleine!“ wird da skandiert. Dem werdenden Vater wird da nicht einmal Rechtliches Gehör gewährt. Dieses „bestimmen wir alleine“ setzen Feministinnen auch in anderen Bereichen durch. Das „Frauenstatut“ von Bündnis 90/Die Grünen gewährt nur Frauen ein Vetorecht und wenn auf Versammlungen Frauen nicht mehr reden wollen, wird den Männern kurzerhand das Rederecht entzogen. Feministinnen schwätzen dauernd von „Sexismus“ und „toxischer Männlichkeit“, wenn ihnen irgendetwas nicht in den Kram passt.

[4] Die „Aufklärung“ des Kai Hase scheint einer Blaupause zu entstammen, welche einer feministischen Märchenerzählung folgt. Tatsächlich aber basiert der Feminismus auf einer Verschwörungstheorie, die besagt, dass sich die Männer vor fünf- bis sechs­tausend Jahre weltweit verschworen haben, ein „Patriarchat“ zu erschaffen mit dem Ziel, Frauen weltweit zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und zu diskriminieren. Für Feministinnen ist das Narrativ vom Patriarchat das, was für National­sozialisten die Erzählung vom Weltjudentum ist. Die Aussage, dass Feministinnen keine Männer hassen würden ist so wenig glaubwürdig wie wenn jemand behaupten würde, Hitler hätte keine Juden gehasst.

[5] Wer legt das fest, ob Rollenbilder „veraltet“ oder „falsch“ ist? Bestimmt das Kai Hase „Par Ordre Du Mufti“ selbst?

[6] Es gibt etwa drei Prozent Schwule und ebenfalls drei Prozent Lesben. 97 Prozent aller Frauen würden der Aussage widersprechen, dass ein weiblicher Ehepartner keinen Unterschied zu einem Ehemann machen würde, ebenso würden 97 Prozent aller Männer widersprechen, dass ein männlicher Ehepartner keinen Unterschied zu einem Eheweib machen würde. Ein Schwuler würde kein Weib als gleichwertig zu einem männlichen Partner akzeptieren, wie auch keine Lesbe einen Mann als gleichwertig zu einem weiblichen Partner akzeptieren würde. Die Aussage von Kai Hase ist dermaßen schwachsinnig, dass offensichtlich ist, dass darüber nicht für fünf Cent nachgedacht wurde.

[7] Kinder wissen, wenn sie „Vater-Mutter-Kind“ spielen, dass sie nicht „in echt“ Vater oder Mutter sind und dass „das Kind“ nur eine Puppe ist. Kinder wissen das noch, die „Kai Hase“ dieser Welt wissen es nicht mehr. Wenn Schwule oder Lesben „Vater-Mutter-Kind“ spielen wollen, dann ist das keine Ehe. Diskriminiert werden sie aber auch nicht, denn das Bürgerliche Gesetzbuch gibt ihnen die Möglichkeit über eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ihrem ­Homokonkubinat. Noch 2002 war der Europäische Gerichtshof für Menschen­rechte (EGMR) bezüglich Adoption der Auffassung „Ein Kind soll mit einer Familie versorgt werden, nicht eine Familie mit einem Kind.“

[8] Die Ehe kann nicht „gleichgeschlechtlich“ sein, weil eine Institution kein Geschlecht hat. Auch ist in WikiMANNia von „Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“ keine Rede, weil es soetwas – wie dargelegt – nicht gibt.

Die gezeigten Cartoons sind lediglich Bildzitate, womit die WikiMANNia-Redaktion aufzeigt, was Andersdenkende über die so genannte „Ehe für alle“ denken. Die Karikatur der Jungen Freiheit beispiel zeigt einen Jungen, der seinen Teddy und einen Fußballfan, der seinen Klub heiraten will. Die Karikatur von ­Götz Wiedenroth zeigt unter anderen eine „Ehe zur Linken hand“, wobei eine Mann ein Astloch zu heiraten gedenkt und eine „Dildo-Ehe“ zeigt eine Frau mit einem Dildo in der Hand. Und tatsächlich wird von Frauen in den USA und in Japan berichtet, die sich selbst heiraten. In Deutschland will sogar eine Frau eine Boeing 737-800 heiraten.

Wer nur für fünf Cent nachdenkt, erkennt, dass hier eine ­Deppenstampede gezeigt wird, die mit dem „Ehe für alle“-Schwachsinn losgetreten wird.

[9] Karl Lagerfeld äußerte dem Wunsch, seine Katze heiraten zu wollen. Möchte Kai Hase etwa auch Karl Lagerfeld unterstellen, er habe „Menschen mit Tieren“ verglichen?

Man könnte diese Meinungsäußerung ignorieren, wenn man davon ausgehen könnte, dass es ein Einzelfall ist. Tatsächlich ist aber die Meinung, Feminismus setze sich für die gleichen Rechte von Frauen und Männern ein und Feministinnen würden keine Männer hassen, weit verbreitet. Auch wird die feministische Verschwörungstheorie vom Patriarchat von großen Teilen der Gesellschaft als zutreffend akzeptiert. Und auch die aberwitzige Vorstellung davon, dass es mehr als zwei Geschlechter gäbe, gewinnt immer mehr an Akzeptanz.

Dazu kommt die Masche der Nichtskönner und Nichtswisser, sich moralisch über andere zu erheben, um sich moralisch empören zu können.


Twitter vom 22. Oktober 2022

Auf Twitter fand die WikiMANNia-Redaktion von jemandem, der sich als „Agnostic Autist, Progressive Pragmatic Eco-leftist from Central Europe“ beschreibt, folgende Frage:

Realisiert Wikimannia das es Männer gibt die einige feministische Forderungen, Perspektiven und Argumente für sinnvoll halten?

Die WikiMANNia-Redaktion nimmt wahr, dass da jemand von „realisieren“ schwadroniert, der weder die Regeln der Kommasetzung kennt noch weiß, dass „das“ und „dass“ zwei unterschiedliche Wörter sind.

Als Mann feministische Forderungen, Perspektiven und Argumente für sinnvoll halten ist in etwa so sinnvoll, wie wenn Juden nationalsozialistische Forderungen, Perspektiven und Argumente für sinnvoll erachten würden.

Natürlich kennt die WikiMANNia-Redaktion auch Lila Pudel – sie sind drollig, possierlich und dressiert.


Zuschrift vom 10. August 2022

Die WikiMANNia-Redaktion erhielt eine Zuschrift von einem so genannten „Reichsbürger“ zur „Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland“.


Zuschrift vom 4. August 2022

Die WikiMANNia-Redaktion erhielt unverlangt folgende Zuschrift:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuellen Hetzkampagnen, welche nicht nur von Frau Alice Schwarzer u.a., sondern bei wikimannia.org in ähnlicher Weise unter dem Stichwort „Transsexuellengesetz“ und folgende zu finden sind, haben mich veranlasst, diese Eingabe an Sie zu formulieren. Denn bei Ihnen wird fast ausschließlich über Detransition berichtet, welche in der Regel aber keinesfalls durch die Schuld angeblich unqualifizierter Psycho­therapeuten angestrebt wird, sondern durch psychische Gewalt durch Frau Schwarzer, andere radikale Feministinnen sowie Rechtsradikale, welche sogar die Wohnräume von trans-Personen tätlich angreifen, und natürlich durch eine von geistigen Brandstifter*innen beeinflusste „Mitte der Gesellschaft“. Es stellt sich dabei natürlich die Frage, welche Motivation dahinter steckt, eben nicht (!) über die tägliche Gewalt gegen trans-Personen zu berichten, sondern vielmehr über eine angebliche unterstellte Gefahr, welche von trans-Personen ausgehen soll. So fühle ich mich veranlasst, auf die vorsätzliche Desinformations­kampagne über Transidentität auch in den Medien aufmerksam zu machen.

So darf es auch nicht verwundern, dass entsprechende Eingaben meinerseits bei verschiedenen Medien ignoriert oder quasi mit Unschuld beantwortet worden sind. Denn wenn Medien vorsätzlich trotz gesetzlichen Auftrags die Gesellschaft falsch über Transidentität informieren, wird die Demokratie und die soziale Gemeinschaft massiv negativ – wieder einmal – über eine Minderheit indoktriniert, welche zu Hass und Gewalt (und Tod ?) führt, wie fast täglich zu sehen und zu lesen ist, wenn man sich nicht nur auf die markt­beherrschenden Medien verlässt.

Ich erwarte – wie üblich – keine Antwort auf meine Eingabe, aber vielleicht führt sie zum Nachdenken, bevor es für einige tausend Menschen wie „Du und ich“ hierzulande zu spät ist.

Mit freundlichen Grüßen
Melanie Baumgart

Zunächst einmal fällt auf, dass die Einsenderin Baumgart damit hinter dem Berg hält, was sie vom Adressaten eigentlich will.

Einsenderin Baumgart klärt auch nicht darüber auf, mit welchem Mandat sie unterwegs ist. Ist sie etwa selbst von „Transidentität“ betroffen? Oder ist sie als selbst ernannte Verteidigerin von Personen mit Geschlechts­identitäts­störung unterwegs?

Ein Eintrag über das Transsexuellengesetz (aus dem Jahre 1980) ist in WikiMANNia bis heute nicht verfügbar. Trotzdem wird über Desinformation, Hass und Gewalt schwadroniert.

Ähnliche Vorgänge sind der WikiMANNia-Redaktion aus der feministischen Ecke bekannt, wo ohne Argument und substanzlos ähnlich gegen Männer polemisiert wird.

Einsenderin Baumgart fällt ohne Einleitung mit der Tür ins Haus ein, indem sie mit „aktuellen Hetz­kampagnen“ beginnt, auf einen (zumindest in WikiMANNia) nicht existenten Eintrag verweist und mit „vorsätzliche Desinformation“ fortfährt. Der angeblichen „Desinformation“ setzt sie keine Information entgegen.

Das Thema „Transgender“ hat South Park bereits trefflich in der Folge „Go, Strong Woman, Go“ (Staffel 23, Episode 7, Erstausstrahlung am 13. November 2019) abgehandelt:

Der jährliche Strong-Woman-Wettkampf bringt alle an ihre Grenzen.

Zwei weitere South-Park-Folgen zu Toleranz und Geschlechtsumwandlungen runden das Thema ab.

1. Todescamp der Toleranz (Staffel 6, Episode 14, Erstausstrahlung am 20. November 2002):

Nachdem er sich als Schwuler geoutet hat, wird Mr Garrison wieder als Lehrer eingestellt. Er kommt allerdings dahinter, dass das nur geschehen ist, weil die Schule sonst, nach den neuesten Gesetzen, eine Millionen­abfindung an ihn zahlen müsste. Darum versucht er jetzt alles, um noch mal gefeuert zu werden. Er holt sich seinen Freund Mr Sklave und praktiziert im Klassen­zimmer Rituale aus der Schwulen­szene. Als sich die Jungs zu Hause darüber beschweren, werden sie für intolerant gehalten und von ihren Eltern in ein „Toleranz-Camp“ gesteckt.

2. Mr. Garrisons schicke neue Vagina (Staffel 9, Episode 1, Erstausstrahlung am 9. März 2005):

In dieser Folge dreht sich alles um neue Erfahrungen! Mr. Garrison zum Beispiel versucht wieder alles, um endlich eine Geschlechts­umwandlung zu kriegen und Kyle meint entdeckt zu haben, dass Juden nicht Basket­ball­spielen können…

Mr. Garrison hat Titten
Während sich Kyle darüber beschwert, dass er es nicht ins All-State Basket­ball­team geschafft hat, laufen die Jungs der neuen Mrs. Garrison über den Weg.

Was ist eine Geschlechtsumwandlung?
Als Mrs. Broflovski die Gründe für Mr. Garrisons Geschlechts­umwandlung erklärt, erkennt Kyle, dass er weiß, wie sich Mr. Garrison fühlt.

Negroplastie
Kyle fühlt sich im Inneren wie ein großer schwarzer Mann, genauso, wie sich Mr. Garrison im Inneren wie eine Frau fühlt, und fragt bei Dr. Biber nach Negroplastie.

Ich mag keine Vaginas
Mrs. Garrison mag sich jetzt besser fühlen, aber er hat niemals bemerkt, dass Mr. Sklave keine Vaginas mag, weil er schwul ist.

Fortschrittliches Denken über Geschlechtergrenzen
Kyles Eltern weigern sich, ihm die Erlaubnis zu einer negro­plastischen Operation zu geben, und Mr. Broflovski beschließt, Dr. Biber ins Gewissen zu reden. („Transrassist“)

Delfinoplastie
Mr. Broflovski platzt in das Büro von Dr. Biber, um ihn zu verklagen. Er lässt sich jedoch dazu überreden, sich einer Delfinoplastie zu unterziehen.

Garrison dreht durch
Ms. Garrison dreht durch, zeigt ihre neuen Brüste und schläft mit Truck­fahrern. Sie hat jedoch noch immer keine Periode und glaubt schnell, dass sie schwanger ist. („Ich bin schwanger, hallejuja, jetzt kann ich abtreiben lassen!“)

Über Gattungsgrenzen hinweg
Mr. Broflovskis Delfino­plastie war ein Erfolg. Er ist glücklich wie niemals zuvor und denkt, dass Kyle dies auch verdient.

Judfin
Jetzt, da Kyle groß und schwarz ist, ist er dazu bereit, einen erneuten Versuch beim All-State Basket­ball­team zu wagen. („Ein jüdischer Delfin, ein Judfin.“)

Mr. Mann
Mrs. Garrison unterbricht eine weitere Operation von Dr. Biber, um ihn auf der Suche nach Mr. Garrisons Hoden durch die ganze Stadt zu schleifen.

Sitze für Delfine
Kyles Basketball­trainer entscheidet, dass er groß und schwarz genug ist, um beim All-State Basket­ball­spiel mitzuspielen.

Tickende Zeithoden
Dr. Biber warnt Mrs. Garrison und die Jungs, dass Kyle nur wie ein Basket­ball­spieler aussieht und dass seine Knie explodieren werden, wenn er wirklich Basketball spielt.

Lawfin
Während Mr. Broflovski versucht, ein Badezimmer zu finden, das für gattungs­über­schreitende Wesen mit besonderen Bedürfnissen ausgestattet ist, ist Kyle beim All-State Basket­ball­spiel als nächstes dran.


Zuschrift vom 26. Juli 2022

Pssst…. Ihr werdet immer älter.

Ein richtiger Mann hat’s nicht nötig rumzujammern und auf die bösen Frauen zu schimpfen.
Er holt sich einen runter und dann geht’s weiter.

  1. Wer jammert denn hier? Die WikiMANNia-Redaktion jedenfalls nicht.
  2. Wer schimpft denn hier? Die WikiMANNia-Redaktion jedenfalls nicht.
  3. Was ist je von „sich-einen-runterholen“ besser, oder auch nur anders geworden?
  4. Es geht weiter? Wohin denn?!??

Zuschrift/Frage vom 6. Juli 2022

Weshalb habt ihr euer Nachschlagewerk von der Wayback Machine entfernen lassen? Was, wenn eure Seite nicht mehr erreichbar ist, z. B. durch Zensur oder Beschlagnahmung? Sollte es nicht weiterhin lesbar bleiben?

Vorweg: Gegen eine Zensur durch eine deutsche Behörde oder gegen eine Entfernung aus dem Google-Index hilft Wayback nichts.

Wayback speichert zum einen nicht (zuverlässig) alle Seiten und darüber hinaus auch veraltete Inhalte, was nicht in unserem Interesse ist.

Beschlagnahmung durch den deutschen Staat im Ausland?!?? Nicht ernsthaft, oder? 😉 Die Inhalte sind mehrfach und international verteilt gesichert, sowohl online als auch offline. Eine Beschlagnahmung würde also nichts ausrichten.

Die Wiederherstellung eines gehackten Servers würde maximal einen Tag dauern, die Verfügbarkeit eines WikiMANNia-Admins vorausgesetzt.

Noch mehr Sicherheit würde man durch Spiegel-Server erreichen. Das kostet aber zusätzlich Geld, was angesichts der Spendenlage aber nicht leistbar ist.


Fragen vom 19. Juni 2020

  1. Aus welchem Anlass haben Sie Ihre Plattform gegründet?
  2. Auf Ihrer Plattform steht, dass die Redaktion die Arbeit zum 31. Dezember eingestellt hat. Ist das richtig? Auch nach diesem Zeitpunkt wurden noch Artikel aktualisiert.
  3. Wie gross ist die Redaktion? Gab es Festangestellte, die ihren Job verloren haben?
    Antwort: Dazu werden keine Angaben gemacht.
  4. Wie hoch sind Ihre Zugriffs­zahlen? Wie haben sie sich über die Jahre entwickelt?
  5. Lässt sich sagen, wie gross der Anteil der Schweizer Leserschaft ist?
  6. Wie gross war die Belastung Ihrer Redaktion durch juristische Probleme?
  7. Sie sehen sich als Antithese zur feministischen Opfer- und Hass­ideologie. Wie beurteilen Sie die Genderdebatte im deutsch­sprachigen Raum?

Fragen vom 23. Juni 2020

  1. Wen dürfen wir im Artikel zitieren? Den Pressedienst oder einen Namen?
    Antwort: „Pressedienst“
  2. Sie sprechen im Text von „Weibern“. Wieso nicht von Frauen? Gibt es dafür einen Grund?
  3. Wer vertritt die betroffenen Männer, wenn WikiMANNia nicht mehr aktiv ist?
  4. Sie schreiben, dass „die Gesamt­situation zu wenig Hoffnung Anlass gibt“. Gilt es das zu akzeptieren? Wie könnte das Ungleich­gewicht aus Ihrer Sicht behoben werden?
  5. Gibt es für WikiMANNia eine Grenze zwischen dem Vertreten von männlichen Interessen und explizitem Hass gegen Frauen? Wie stehen Sie beispielsweise zu Incels?
  6. Sie sprechen die Migrations­politik an und erheben Korruptions­vorwürfe. Könnten Sie das noch etwas genauer ausführen?

Fragen vom 14. Juli 2020

  1. Warum kann mit dem Feminismus keine Debatte geführt werden?
  2. Was ist mit Staatsfeminismus gemeint?

Zuschrift vom 20. Oktober 2021

  1. Es geht um den Artikel Falschbeschuldigungen.
    Bitte um Rückruf unter 0xxx-xxxxx33.
    Danke und Gruss
    Antwort:
    Kontaktaufnahme ist leider nur via E-Mail möglich.

4 Kommentare.

  1. Hallo WikiMANNia-Team,

    da ich eure Seite gelegentlich aufrufe, ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen im Artikel zu Ernst Wolff (https://de.wikimannia.org/Ernst_Wolff#cite_ref-7): er hat seit 15.02.2020 den heißbegehrten Psiram-Eintrag, das ist in dem Artikel also noch nicht korrigiert worden: https://www.psiram.com/de/index.php/Ernst_Wolff

    Da ich mich nicht als Autor anmelden möchte, bitte ich euch, das passend zu aktualisieren. Ich kenne Ernst Wolff erst seit Mitte 2021, kann daher auch nicht beurteilen, wie seine Gangart vor 2021 war, aber aktuell ist für mich nichts in Richtung linke Ideologie erkennbar. Vielleicht hat er sich geändert. Möglich ist vieles.

    Gruß mit Hinweis

    Thomas Caspari

    • Vielen Dank für den Hinweis!

      Den Link auf die Psiram-Seite halten wir für entbehrlich. Entbehrlich auch der redaktionelle Kommentar in der angezeigten Fußnote. Wir haben die Fußnote deshalb entfernt. Sollen sich unsere Leser sich ihre Meinung unbeeinflusst selbst machen.

  2. Sehr geehrte Wikimannia-Redaktion,

    Ich wollte mal die Frage stellen, welche Position Sie zu Abtreibungen im Falle einer Vergewaltigung oder Lebensgefahr haben.

    Ansonsten wünsche ich ihnen noch eine schöne Woche!
    Viele Grüße
    Georg Schultze

    • Ich möchte Sie, Georg Schultze, alias Kai Hase, darum ersuchen, hier nicht weiter rumzutrollen!

      Welche Position ich oder andere Redaktionsmitglieder haben, ist vollkommen irrelevant. WikiMANNia ist keine Meinungsplattform. Wollten wir unsere Positionen oder Meinungen kundtun, dann hätten wir ein anderes Format gewählt.

      Weiterhin erinnere ich daran, dass es die Feministinnen, die „Kinder oder keine, bestimmen wir alleine!“, nicht die Schwangerschaft im Falle einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr im Blick hatten. Abtreibungen im Falle einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr für die werdende Mutter hätten wohl auch kaum eine gesellschaftliche Kontroverse ausgelöst.

      Es geht und ging den Feministinnen schon immer über die „willkürliche“ Tötung ihrer ungeborenen Leibesfrucht und um das weibliche „Alleinentscheidungsrecht“. Bezugnehmend auf Ihren ersten Kommentar, den Sie unter Ihrem Pseudonym Kai Hase noch im Wiki verfassten und den wir auf diese Seite verschoben haben (siehe weiter oben bei Datum 11.11.2022), wo Sie sich darüber beschweren, dass der Feminismus in WikiMANNia falsch dargestellt würde und behaupteten, der Feminismus setze sich „für die gleichen Rechte von Frauen und Männern“ ein. Gerade schon der feministische Schlachtruf „Kinder oder keine, bestimmen wir alleine!“ beweist schon für sich, dass das nicht stimmt. Nimmt man beispielsweise einen Text der Partei, die den höchsten Anteil an Feministinnen als Mitglied haben, etwa das so genannte Frauenstatut und ersetze dort die Begriffe Frauen durch Weiße (bzw. Rasse) und Männer durch Juden, dann ist leicht erkennbar, dass es sich um einen faschistischen Text handelt. Die Rede von „Gleichberechtigung“ im Zusammenhang mit Feminismus ist eine blatante Lüge.