Genderismus

Genderismuskritik ist ein Schwerpunktthema in WikiMANNia.

Der Genderismus ist eine Ideologie, die im Kern aus zwei durch nichts – schon gar nicht wissenschaftlich – bewiesenen Behauptungen basiert, die zudem noch diametral widersprüchlich sind:

  1. es gibt mehr als zwei Geschlechter
  2. alle Geschlechter sind gleich

Es wird behauptet, Weiber und Männer seien wesensgleich. Etwaige Unterschiede wären „konstruiert“, die Geschlechter­unter­schiede würden also durch die Gesellschaft ansozialisiert und seien deshalb zu „dekonstruieren“. Staat und Gesellschaft werden von einer Lawine so genannter „Gleich­stellungs­maßnahmen“ überzogen, womit die Gleichschaltung zwischen den Geschlechtern zwangsweise herbei­geführt werden soll. Dabei schreckt man nicht vor Indoktrinierungen von Kindern in Schulen und Kinder­gärten zurück.

Trotz behaupteter Gleichheit baut man spezielle Genderklos und besteht darauf, dass Gleich­stellungs­beauftragte zu hundert Prozent weiblich sein müssen. Die 60 Geschlechts­identitäten, die im deutschen Facebook zur Auswahl stehen (diese Zahl variiert in anderen Ländern), wurde vom Lesben- und Schwulen­verband erarbeitet.

Diese Ideololgie wird als Wissenschaft getarnt und an Universitäten Gender Studies genannt. Wissenschaft findet in Gender-Instituten nicht statt, es sind reine Betrugs­veranstaltungen, die dort erworbenen „akademischen“ Titel sind nichts wert.

Gender Studies, Queer, Feminismus beruhen im Kern und fast nur aus frei erfundenen Behauptungen, die nicht nur nicht nachweisbar sind, sondern wider besseres Wissen erhoben werden. Man lügt systematisch und mit hoher krimineller Energie.

Bei Licht betrachtet bleibt von Gender Studies nicht viel mehr übrig, als Rhetorik-Kurse, die auf Betrug und Schnorrerei hinauslaufen. Es geht um nichts anderes, als möglichst gewinnbringend zu lügen und zu betrügen. In den Aussagen und Publikationen der Gender Studies findet man immer wieder dieselben Grundmuster des Betrugs, wie Statistik­fehler, Rhetorik, Falsch­behauptungen.

Ziel der Gender Studies ist nicht Wissenschaft oder Erkenntnis­gewinn, sondern immer der persönliche materielle und in der Regel rechtswidrige Vorteil.

Man könnte Gender Studies daher mit Fug und Recht als Ausbildung zur Berufs­kriminellen, als Einstieg in die große Schwindel- und Betrugs­karriere ansehen. Real nutzbare Fähigkeiten werden nicht vermittelt.Hadmut Danisch: Das korrupte Bundesverfassungsgericht, Ansichten eines Informatikers am 13. Januar 2015

Gender Studies waren ja bisher schon ein Witz, da gibt es ja überhaupt nichts, was auch nur entfernt mit Wissenschaft oder irgendwie mit Befähigung zu tun hätte. Ich habe ja auch schon gegen die Humboldt-Uni auf Auskunft geklagt, was die eigentlich in Gender Studies da lehren und prüfen – sie wussten es nicht. Obwohl die sogar ihre Gender-Professore und Verfassungs­richterin Susanne Baer konsultiert und gefragt haben, was die eigentlich die zehn Jahre da gemacht hatte, war es schlicht nicht zu klären. Das ist nichts als Betrug, Veruntreuung, Schwindel und grenzenlose Inkompetenz.

Und wenn da so einer wie ich, so aus der Öffentlichkeit, daherkommt und fragt, was die da mit den fetten Steuer­geldern in Millionen­höhe so treiben, dann geben die da keine Antwort, die reden nicht mit jedem. Wer sich noch erinnern kann: Die erste Antwort war eine doppelte Ablehnung meiner Anfrage, nämlich erstens, weil ich damals noch in München gewohnt habe, und es Leute aus anderen Bundes­ländern schon gleich gar nichts angehe, was man in Berlin treibe, und zweitens, weil ich selbst nicht das passende studiert hätte, um überhaupt eine Frage stellen zu dürfen und der Antwort würdig zu sein.Hadmut Danisch: Über Pay Gap und Gender Studies, Ansichten eines Informatikers am 8. März 2019

Nach meinem Wissensstand ist der gesamte Komplex der Gender Studies komplett vorgetäuscht und Legende, um den Anschein einer Professur zu tragen, und die den Partei­stiftungen und Parteien zugeführten Ideologen im Sinne einer Titelmühle mit Abschlüssen und Doktor­graden auszustatten.

Bei der Akteneinsicht ergab sich, dass die Zulassung des Studiengangs [Gender Studies in der Humboldt-Universität zu Berlin] erschlichen wurde. Es wurden falsche Angaben gemacht und wahrheits­widrig drei Professoren der Medizin aus der Charité als Dozenten angegeben, um einen wissen­schaft­lichen Anschein zu erwecken. In der Zertifizierung des Studiengangs durch vier Feministinnen wurde zwar geprüft, ob die Räumlichkeiten gut genug sind, und lobend erwähnt, dass Speisen und Getränke gereicht wurden, aber inhaltlich wurde nichts geprüft – keine Wissen­schaft­lich­keit, keine Literatur, kein Ausbildungs­zweck.

Der Studiengang wäre gar nicht zulassungs­fähig. – Hadmut Danisch: Das korrupte Bundesverfassungsgericht, Ansichten eines Informatikers am 13. Januar 2015

An eben jener Humboldt-Universität zu Berlin wurde am 9. Februar 2007 ein „GenderWiki“ gestartet. Der Start wurde im Senatssaal der Humboldt-Universität mit großen Reden und künstlerischer Performance gefeiert. Vom 19. bis zum 22. März 2007 hatte man im Congress Center auf dem Leipziger Messegelände einen großkotzigen Auftritt. In der Folge war man allerdings nicht einmal in der Lage, die einfachsten Grundbegriffe des angeblich wissenschaftlichen Forschungs­bereichs zu definieren. Mangels Substanz erlahmten die Aktivitäten sehr schnell, Spam-Bots erledigten den Rest und 2013 wurde dann auch die Domain genderwiki.de aufgegeben. Im Webarchiv WikiMANNias findet sich das erbärmliche Ergebnis. Es ist genau so, wie Hadmut Danisch es beschreibt:

Völlige geistige Leere. Die Humboldt-Universität gab sogar schriftlich zu, dass sie gar nichts haben. Nach über 10 Jahren Gender Studies [ist das] Ergebnis gleich Null. […]

10 Jahre Gender Studies in Deutschland, über 200 Professuren, mindestens eine Milliarde rausgehauen, und sie haben: Nichts.

Einfach nichts.

Keine Inhalte, keine Ergebnisse, kein Curriculum, keine Forschung, keine Substanz, keine Prüfungs­pläne, keine Skripte, keine Literatur­verzeichnisse.

Einfach nichts. – Hadmut Danisch: Gender Studies: Inhalte verzweifelt gesucht…, Ansichten eines Informatikers am 1. Mai 2015

Die WikiMANNia-Redaktion war deshalb gezwungen, die Bedeutung der von den „Gender Studies“ verwendeten Begriffen zwischen den Zeilen herauszulesen und sich selbst an eine Definition der Fachbegriffe des Genderismus zu versuchen.

Die Gender-Aktivisten geben sich aber empört und behaupten, man habe sie „falsch verstanden“. Sie haben sogar die Chuzpe zu behaupten, die Aussage – eine Nicht-Wissenschaft hat nichts wissenschaftliches an sich – wäre „wissenschafts­feindlich“. Sie glauben tatsächlich mit solch dümmlichen Angriffen ihre Kritiker beindrucken zu können. Sie haben nicht begriffen, dass sie es sind, die „liefern müssen“, wenn sie denn als wissenschaftlich anerkannt werden wollen. Aber wie Danisch richtig bemerkt, außer Rhetorik­kursen haben die Gender Studies nichts zu bieten. Bei einer Besichtigung in der Instituts­­bibliothek Gender der Humboldt-Universität zu Berlin hat er vornehmlich Unter­haltungs­­literatur, Prosa über lesbische Lebens­läufe und Rhetorik­kurse nur für Frauen vorgefunden. Wissenschaftliche Werke oder Lehrbücher hat er dort nicht gefunden.

Hadmut Danisch bezeichnet es als Strategie des moving target, zu deren Taktik das Stiften von Verwirrung gehört, Begriffe bewusst unklar zu lassen und deren Inhalte ständig zu ändern:

Ich lese intensiv Gender-Literatur und habe darin noch keine einzige greifbare Begriffs­definition gefunden. Alles ist willkürlich, alles ist volatil, vage, unscharf, ungreifbar, unerkennbar, alles ist „moving target“, alles ändert sich von Moment zu Moment, von Autor zu Autor. (Ich lese gerade Daphne Patai, „Heterophobia – Sexual Harassment and the Future of Feminism“, die darin auch vortrefflich aus­ein­ander nimmt, wie Gender-Feministinnen in ihren Aussagen ständig und von einem Satz zum nächsten Begriffe, Bedeutungen und Standpunkte wechseln und ändern. In der feministischen Literatur wird das sogar als gewollt und großer Vorteil des Feminismus heraus­gestellt, weil es einem so weite Freiheit bei der Meinung ließe.) Ein – intern – offen erklärtes Ziel der Genderisten, eine absichtlich verfolgte Taktik ist das Stiften von Verwirrung, wozu auch gehört, Begriffe bewusst unklar zu lassen und ständig zu ändern. Viele Genderistinnen vertreten die Auffassung, dass es sogar zum Wesen des Feminismus und feministischer Wissenschaft gehört, jede konkrete Festlegung zu vermeiden und der Variabilität und der Vielzahl der Meinungen „einen Ort zu geben“. Auch bei Baer gibt es keine Begriffs­definitionen und schon gar keine Herleitung. – Hadmut Danisch: Über die Lächerlichkeit des Bundes­verfassungs­gerichts, Ansichten eines Informatikers am 30. Dezember 2012

Gender Studies („Geschlechter­wissenschaft“) betreibt keine neutrale Forschung zu den Geschlechtern, sondern ist durch die feministische Ideologie geprägt:

  • Es werden ausschließlich feministische Autoren und Sichtweisen dargestellt.
  • Vom Feminismus abweichende Meinungen werden nicht behandelt, egal wie akzeptiert sie in anderen Bereichen sind.

Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft, da

  • das Fach im wesentlichen selbstzitierend ist, obwohl es fächer­über­greifend konzipiert ist
    erkannte Fehler selten korrigiert werden
  • Einwände gegen die Thesen in den jeweiligen Theorien üblicherweise nicht aufgegriffen werden
  • die Theorien nicht mit anderen Studien und Theorien außerhalb der Geschlechter­wissenschaft abgeglichen werden, wenn diese nicht zu gleichen Ergebnissen kommen
  • die Theorien einen geringen Fakten und Argumente­unterbau haben (Es wird beispielswiese vorausgesetzt, dass Stimulationen einen Einfluss auf die Kinder haben, der die Geschlechter­rollen bewirken muss, obwohl Studien eher das Gegenteil zu zeigen scheinen. Geschlechts­neutrale Erziehung hat wenig Wirkung, Geschlechter­rollen bleiben auch bei Umerziehung gleich, Geschlechter­rollen werden durch Hormone aufgehoben, selbst wenn die Stimulationen gleich bleiben).
  • zuviele Wirkmechanismen sind schattenhafte Konstruktionen ohne nähere Bestimmbarkeit („Das Patriarchat“)
  • Kritik wird nicht als Auseinander­setzung in der Sache gesehen, sondern als Angriff („Backlash“)
  • viele Theorien sind nicht zu Ende gedacht (Beispiel: Wenn Menschen keine abgespeicherten Attraktivitäts­merkmale haben, wie haben sie diese verloren? Wenn es schon immer ein Patriarchat gab, wie müsste dann die Evolution von Mann und Frau unter diesem verlaufen sein? Wenn Männer und Frauen gleich sind, warum bestehen dann so viele körperliche Unterschiede? Welche Wirkung haben Hormone und warum soll dies nicht zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern führen? Welche Auswirkungen haben zugestandene Unterschiede?)

Damit Gender Studies als Wissenschaft und nicht als Ideologie anerkannt werden kann, wäre es nötig, dass sie

  • eine Theorie darstellt, die in den Gender Studies, aber nicht im Feminismus vertreten wird.
  • einen Studienkurs zeigt, der Warren Farrell oder andere Autoren aus dieser Richtung bespricht.
  • einen Studienkurs zeigt, in dem biologische Theorien zur Geschlechter­entstehung durch Verwendung von Büchern, die diese Theorien vertreten, erklärt werden.
  • einen Studienkurs zeigt, in dem auf die evolutionäre Entwicklung von Mann und Frau unter Berücksichtigung des heutigen Forschungs­standes eingegangen wird.
  • einen Professor zeigt, der ein hohes Ansehen innerhalb des Faches genießt, aber sich nicht selbst als Feminist oder profeministisch bezeichnet.

Gender Studies und Ideologie, Alles Evolution am 1. Juli 2011

Die Apologeten der Gender Studies, welche sich falsch verstanden fühlen und welche die Verteidiger der Wissenschaften zu Feinden der Wissenschaft erklären, weil sie es wagen, die Gender Studies als frei von Wissenschaft und reinen Betrug zu entlarven. Beispielsweise ist die Verteidigungsschrift Gender, Wissen­schaftlich­keit und Ideologie – Argumente im Streit um Geschlechter­verhältnisse eine Auftragsarbeit der Gender-Lobby, die von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Steuermitteln finanziert wurde.

Ihr Auftrag ist es, den eigenen Anspruch der Gender Studies auf Wissen­schaft­lich­keit zu verteidigen und Genderismus­kritikern die Wissen­schaft­lich­keit abzusprechen. Das Wesentliche ergibt sich bereits aus dem Vorwort. Der Versuch einer Rechtfertigung ist krachend durchgefallen:

Die Einleitung ist eine gelungene praktische Einführung in das Basteln einer paranoiden Verschwörungs­theorie. – Andreas Müller: Gender Studies: Wir machen keine Wissenschaft, Feuerbringer-Magazin am 12. Juli 2013

Wer etwas argumentieren will, wofür ihm eine Argumentations­hilfe zur Verfügung gestellt werden muss, dem ist nicht mehr zu helfen. – Heike Diefenbach: Die kleine Welt der Genderisten – Netzwerkforschung aus ScienceFiles, Kritische Wissenschaft – critical science am 16. Juli 2013

Nichts bringt Gender-Vertreter so auf die Palme wie der Vorwurf, ihre Arbeit entbehre der Wissen­schaft­lich­keit. Ich habe aufmerksam nach Gegen­argumenten gesucht, schließlich soll die Aufklärungs­broschüre der Böll-Stiftung ja all denjenigen helfen, „die sich im Rahmen der unterschiedlichen Gender-Diskurse abwertenden Angriffen ausgesetzt sehen“.

Mich hätte zum Beispiel interessiert, was die Gendertheorie zu den neuen Erkenntnissen der Verhaltens­forschung sagt. Ich habe gelesen, dass schon neun Monate alte Babys bei der Auswahl von Spielzeug geschlechter­spezifische Vorlieben zeigen: Jungs krabbeln auf Autos zu, Mädchen auf Puppen, wie Labor­versuche ergeben haben. Der Psychologe Simon Baron-Cohen hat bei Neugeborenen festgestellt, dass Jungen eher auf mechanische Geräte reagieren, während Mädchen sich mehr zu Gesichtern hingezogen fühlen.

Aber wie ich bei der Lektüre gelernt habe, verrät schon die Frage nach der Wissenschaftlichkeit, wie sehr man dem alten, männlich zentrierten Denken verhaftet ist. Ein Merkmal der Geschlechter­forschung sei gerade, dass sie „spezifische Konzepte der epistemologischen Tradition“ hinterfrage und dabei herausarbeite, wie „klassische Vorstellungen von Objektivität tatsächlich andro­zentrisch“ seien, heißt es in der Böll-Schrift: „Dadurch stellt sie Wahrheits­ansprüche stark in Frage und verweist auf die Verbindung von Wissen und Macht.“ […]

Tatsächlich erweist sich der Objektivitäts­anspruch der Wissenschaften nicht nur als männlicher Habitus, sondern schlimmer noch: als Bindeglied nach rechts. „Es wäre verzerrend, die Kritik eines SPIEGEL-Redakteurs mit der der FPÖ oder gar der NPD gleichzusetzen“, steht zur Warnung in der Einleitung der Gender-Broschüre. „Es gibt jedoch durchaus argumentative Schnitt­stellen. Eine dieser Schnitt­stellen ist der Unwissen­schaft­lich­keits-Vorwurf.“ – Jan Fleischhauer: Geschlechterforschung: Vorsicht, Gender-Gegner!, Spiegel Online am 11. Juli 2013

Die berüchtigte Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen – Kampfstation der Gender-Ideologie – setzt zum großen Krieg gegen Wissenschaft an und versucht, den Staat seine eigene Sabotage finanzieren zu lassen. Man muss die Grünen als verfassungs­feindliche Organisation betrachten. […]

Der Vorwurf der Unwissen­schaft­lich­keit wird immer öfter erhoben, und es fangen inzwischen auch einige Journalisten und Wissenschaftler an, den Gender Studies die Wissen­schaft­lich­keit abzusprechen oder einfach festzu­stellen und zu publizieren, dass Gender Studies unwissenschaftliche Esoterik, leeres Gequatsche und Rhetorik sind.

Sie nehmen Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch und offenbaren dabei, dass sie gar nicht wissen und begriffen haben, was das eigentlich ist:

„Nun ist, aller Meinung zum Trotz, Wissen­schaft­lich­keit allerdings mehr als natur­wissen­schaft­liche Methode. Die forschende Aus­einander­setzung mit allen Bereichen der Welt – Menschen inklusive – bringt es mit sich, dass man sich dabei mit von Menschen (mindestens mit-)erzeugten Phänomenen aus­einander­setzen muss. Für die wissen­schaft­liche Aus­einander­setzung mit Gender gilt dies im besonderen Maße.“

Mag sein, dass natur­wissen­schaft­liche Methode nicht alle Wissenschaft abdeckt (warum eigentlich nicht?), und dass wissen­schaft­liches Arbeiten die Aus­einander­setzung voraussetzt, aber eine Aus­einander­setzung alleine ist noch lange keine Wissenschaft. Genau dieser Fehler ist aber symptomatisch für Gender Studies: Eine der häufigsten Floskeln, die ich in den Gender-Studies-Texten gefunden haben (und glaubt mir, die bestehen fast nur aus den immer­selben Floskeln, die in Endlos­schleifen wiederholt werden), ist, dass sie „forschen“ und „hinterfragen“. Sie tun aber weder das eine noch das andere. Das einzige, was sie tun, ist Zeit und Geld zu verbrauchen, und sich einzureden, dass jedes Gerede, egal welcher Qualität, bereits Forschung und Wissenschaft sei, einfach weil man es so nennt.

Sie können nicht ansatzweise belegen, wie sie überhaupt auf Gender kommen. Paula-Irene Villa schreibt auf ihrer Webseite sogar:
„Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Geschlechter­fragen Gesellschafts­fragen sind. Sie bilden also eine para­digmatische Folie zur Bearbeitung wesentlicher Fragen der Soziologie, wenngleich die Gender Studies ein eigenständiges inhaltliches Profil haben.“

Sie gehen einfach davon aus. Sie suchen sich einfach irgendeine willkürliche Behauptung und gehen davon aus, dass es so sein. Aber nehmen für sich in Anspruch, Wissenschaftler zu sein, und stellen jeden Vorwurf der Unwissen­schaft­lich­keit als böswillig und unberechtigt hin. Man merkt hier und in anderen Schriften sehr deutlich, dass die gar nicht erst begriffen haben, was wissen­schaft­liches Arbeiten und was Wissenschaft ist, und sie maßen sich trotzdem an, anderen sagen zu wollen, was wissen­schaft­lich und was unwissen­schaft­lich sei.

Die Böll-Stiftung der Grünen greift direkt die Meinungs- und Wissenschafts­freiheit an und setzt ganz offen und direkt Kritiker unter Druck und diffamiert sie öffentlich auf persönlicher Ebene. Das ist richtig verfassungsfeindlich, was die da treiben, und der Staat finanziert das alles.

Kapitel 2 geht – wirr, sprunghaft, ungeordnet – auf den Vorwurf ein, Gender sei nicht klar definiert, alles irgendwie unscharf. Beachtlicherweise wird die Schuld daran den Gegnern zugewiesen, als ob das an deren Fragestellung läge. Die Definition für Gender (ich bin fast vom Stuhl gefallen) entnehmen sie dabei dem Brockhaus. Sie wollen Wissenschaftler sein, wehren sich gegen den Vorwurf der Un­wissen­schaft­lich­keit, und brauchen für eine Definition einen Satz aus dem Brockhaus. Kann eine Fachrichtung deutlicher belegen, dass sie nicht eigen­definitions­befähigt ist? […]

Auch hier fällt wieder auf, was mir schon 2012 in der Böll-Stiftungs-Studie von Rosenbrock so negativ auffiel: Sie dreschen nur auf die Gegner ein, was die alles falsch machen würden, wo die unfair wären und so weiter. Jeglichen Beleg für Gender bleiben sie schuldig. Gender soll eine Wissenschaft sein, deren gesamte Wissen­schaft­lich­keit darauf beruht, Kritiker zu beschimpfen. Eine Eigen­darstellung kommt da nicht.

[In] Kapitel 3 […] hält man Kritikern dabei auch „Ressentiments gegenüber Disziplinen (sic!) jenseits der Naturwissenschaften“ vor. Die Schuld für die Unwissen­schaft­lich­keit läge also bei den Kritikern, die nicht bereit sind, Gender einfach so hinzunehmen. Was kurios ist, denn Gender Studies lehnen es doch stets ab, irgendeiner bestimmten Disziplin (sic!) zugeordnet zu sein, und die Disziplin­losigkeit hinter dem Begriff des „Inter­disziplinären“ verstecken. Bevor man Kritikern solche Ressentiments vorwerfen könnte, müsste Genderisten erst einmal den Beweis antreten, überhaupt eine Disziplin zu sein. Denn gerade das sind sie schon nach ihren eigenen Erklärungen gerade nicht. […]

Sie geben sich als Inter­disziplinär, letztlich lehnen sie die anderen Disziplinen aber nur ab. Als wäre es schon Wissenschaft, keiner bestehenden Wissen­schafts­disziplin anzugehören. Der Vorwand für grenzenloses Gelaber. Wie daraus Wissenschaft erwachsen können soll, das verraten sie nicht.

Die ganze „Verteidigungsschrift“ erschöpft sich in Klagen, wie „böse“ doch die Kritiker seien. Die Schrift ist tatsächlich so inhaltslos, dass sogar die Definition für das Wörtchen „Gender“ aus dem Brockhaus abgeschrieben ist. Es wird nicht eine wissenschaftliche Definition eines Gender-Begriffs gebracht.