Archiv nach Monaten: Mai 2020

Gedanken zum „Vatertag“: Willkommenskultur und die Doppelmoral

Gestern war „Vatertag“ und es berührt meine Seele, denn ich bin kein Vater, obwohl ich sehr gerne Vater sein würde.

Mein ungeborenes Kind wurde nicht in Deutschland willkommen geheißen. Es wurde, bevor es das Licht der Welt erblicken konnte, ermordet. Man nennt es „Abtreibung“.
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Verschwörungstheorien

Der Focus schreibt:

Das System hinter rechten Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie. […] Vor allem rechte Aktivisten versuchen, Hass gegen Politiker und das demokratische System zu schüren, warnt eine aktuelle Studie.[1]

Die Idee, dass es hinter Verschwörungs­theorien ein „System“ gäbe, ist doch selbst eine Verschwörungs­theorie!

Es ist erschreckend, was sich da für „Journalismus“ hält. Man sollte die Berufs­bezeichnung „Journalist“ meiden und besser von „Propagandist“ sprechen.

  1. Pandemischer Populismus: Das System hinter rechten Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie, Focus am 1. Mai 2020

Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht

Die Masse sagt nichts zu, weil sie von diesen Dingen nichts ahnt.[1]

Weil die Masse nichts ahnen will.

Und versuchst Du, etwas zu erklären, kommt meist die Antwort: „Verschwörungstheorie“.

Wenn du versuchst, Menschen von den gewohnten Pfaden abzubringen, stößt du auf heftigen Widerstand. Schon in meiner Jugend habe ich nicht verstanden, warum ein Großteil der Erwachsenen sich das Leben so schwer macht. Ich war ratlos, weil niemand den kleinsten Vorschlag für eine Erleichterung des Lebens annahm. So zog ich mich von der Masse zurück und machte mir ein leichtes Leben.

Erst viel später bin ich dahintergekommen, warum – aus meiner Sicht – die Leute sich das Leben unnötig schwer machen. Für die meisten Menschen ist Denken Schwerstarbeit. Sie nehmen die größte körperliche Last auf sich, um ja nicht denken zu müssen. Sie laufen lieber auf völlig kaputten Pfaden, statt mal nach Abkürzungen oder leichteren Wegen zu suchen. Schlimmer noch, sie verweigern jede Hilfe nach Erleichterung.

Man macht sich besser selbst ein leichtes Leben, wenn man denken kann. Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht![2]

  1. D-Marker: Die Masse sagt nichts zu, Das-Gelbe-Forum am 1. Mai 2020, 18:45 Uhr
  2. Rainer: Das Projekt Aufklärung funktioniert nicht, Das-Gelbe-Forum am 1. Mai 2020, 23:03 Uhr

VG Wort-Zählmarkenverwaltung mit Widgets

Wer Mitglied bei der Verwertungs­gesellschaft Wort ist und ein Wiki betreibt, der steht vor mehreren Problemen, wenn er am METIS-Programm teilnehmen, also seine Online-Texte zur Monetarisierung anmelden möchte.

METIS steht für „Meldesystem für Texte auf Internet­seiten“. VG Wort verlangt neben einer Mindestlänge der Texte eine Mindest­anzahl von Artikel­betrachtungen („Hits“), die mit dem Einbau von „Zählpixel“ auf der Artikel­seite nach­gewiesen werden muss. Für den Einbau dieser Zählpixel können bei VG Wort „Zählmarken“ bestellt werden, die jeweils aus einem Satz öffentlicher und privater Schlüssel („key“) und einer URL zu einem Zählpixel auf einem Server der VG Wort besteht.

Ein HTML-Code-Schnipsel, wie diese Zählmarke in eine HTML-Seite einzubauen wäre, liegt bei. Bei Webseiten aus den 1980er Jahren, die aus selbst­gestrickten HTML-Seiten bestanden, ist es eine einfache Sache, diesen HTML-Code via Copy&Paste in den HTML-Code der Seite einzufügen. Doch wie sind diese Zählmarken in modernen Content-Management-Systemen einzubinden, die auf sehr komplexe Weise die schließlich an den Leser ausgelieferten Seiten aus Datenbank-Abfragen, Templates und Skins zusammen­bauen?

Eine Möglichkeit, den HTML-Code-Schnipsel für die Zählmarke in ein auf MediaWiki basierendes Wiki einzubauen, sind Widgets. Die Erweiterung Widgets gibt es für die MediaWiki-Versionen 1.23, 1.31 und 1.33.

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